Startseite
Das huetefuchs-Rudel
Die spezielle Problematik der Altd. Hütehunde
Die Zucht Altdeutscher Hütehunde
    Zuchtempfehlungen
Der Deutsche Schäferhund
Altdeutsche Hütehunde
Tips, Hinweise, Links, Impressum
Virtuelle Hundewiese
Gästebuch
Hinweise zu huetefuchs.de
Die IGMH
Neues von huetefuchs (ab 2009)

Der Altdeutsche Hütehund Ostdeutschen Typs




Nach oben




Nach oben

Züchten heißt auch ERHALTEN !

Von allen Altdeutschen Hütehund"schlägen" (nennen wir sie ruhig einmal so) haben sich speziell die Ostdeutschen in Ihren DREI FARBVARIANTEN : SCHWARZ - ROT/FUCHSFARBIG - GELBBACKIG (schwarzmarken)
in ihrem genetischen Potential so verfestigt, daß nach dem Rassebegriff, den Helmut LENZ schon einige Male zitiert hat, von einer Rasse (analog etwa den Hovawarten) gesprochen werden kann.
Für diese Hunde hat sich die ansonsten für Deutschland so tragische Teilung in OST und WEST stabilisierend ausgewirkt.

Wer sich die Fotos auf der AAH-Seite oder auch in den AH-Foren ansieht, kann DIESE HUNDE auch ohne die
Bildunterschrift zu kennen sofort und ohne Wenn und Aber herausfiltern. SIE haben trotz "gesunder" genetischer Variabilität einen Wiedererkennungswert, der so frappierend ist, daß er nicht leichtfertig etwa durch Einkreuzung anderer Schläge (oder gar Rassen) aufs Spiel gesetzt werden sollte.

Was die Altdeutschen Hütehunde (=AH) angeht, so ist die Zeit wohl Gott sei Dank noch nicht „reif“ für solche, diese genetische Variabilität stützenden und erhaltenden Maßnahmen, die auch H. WACHTEL in seinem Buch „Hundezucht 2000“ und seinem Artikel „Kommt der „Biohund“?“ lediglich für die „Notfälle“ sehr stark inzuchtgefährdeter Rassen vorsieht.
Diese Aussage über den gegenwärtigen Status der Ostdeutschen AH-Population kann aber solange nur „ohne Gewähr“ gemacht werden, bis umfangreiche Gentests den wahren Zustand repräsentativ erweisen. (Der äußere Eindruck lässt zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine gravierenden Zeichen von inzuchtbedingter Degenerierung erkennen.)

Darum (!) geht es uns ... und in diesem Kontext sollten auch alle unsere Bemerkungen zu den "Äußerlichkeiten" gesehen werden. - Wenn ich die Situation richtig einschätze, stellen diese Hunde einen der, wenn nicht den größten Anteil der Population der AH überhaupt .

Schon von daher legitimiert sich der Einsatz, diese Hunderasse weiter zu stabilisieren
und sie vor allem IN DEN GENANNTEN 3 FARBVARIANTEN GESUND UND LEISTUNGSFÄHIG ZU ERHALTEN.
Ich hoffe, daß jetzt deutlicher wird, daß nicht vordringlich der Schönheitsaspekt in unseren Einlassungen zum Erscheinungsbild angesprochen werden sollte, sondern daß es um die "Farbtreue" und um den rassetypischen Erkennungswert, der sich auch im Körperbau niederschlägt, geht, die beides ja Faktoren sind, die nicht zufällig (!) so sind , wie sie sind, sondern Ausdruck und Antwort von NATUR UND SELEKTION auf die an die Tiere in ihrer Arbeitsumwelt gestellten Anforderungen.
Dieser spezielle phänotypische Niederschlag der genetischen Anlagen ist es, den es zu erhalten und für die Zukunft zu bewahren gilt, auch, wenn nicht mehr jeder Hund zur Arbeit herangezogen werden kann. Der äußere Rahmen, das Wesen, Verhalten UND die robuste Gesundheit (auch die genetische) sind die Punkte, auf die es dabei ankommt.

Ob und welche selektiven Maßnahmen in der Zucht damit verbunden sind, dazu wird sich Helmut Lenz noch ausführlicher äußern. (Als Einstieg kann aber bereits sein kleiner Artikel zur Haarfarbgenetik gelten, der in diese Spezialthematik einführt).

Wenn in der Folge also die Sprache AUCH auf das Exterieur der Hunde kommt, bitte ich, stets zu bedenken, dass Äußerlichkeiten (aber auch Wesen und Verhalten, ja sogar die Gesundheit) nicht nur von Lebensumständen und Anforderungen abhängen, sondern sie stets auch umgekehrt bedingen.
Nur ein Arbeitshund, der gewisse körperliche, organische, wesens- und verhaltensmäßige (Stichwort „behaviour“) Grundvoraussetzungen mitbringt, ist auch zu den Leistungen befähigt, die ihm im Alltag abverlangt werden (müssen). Insofern ist/wäre eine Festlegung dieser Grundvoraussetzungen kein Standard im herkömmlichen Sinne, sondern viel mehr.

Aber das ist noch Zukunftsmusik, freuen wir uns auf den Weg der kleinen Schritte, die wir an dieser Stelle folgen lassen werden.



Nach oben

Ein Blick in die Vergangenheit

Gegenwart und Zukunft haben beide ihre Wurzeln in der Vergangenheit - dieser "platte" Satz hat seine Gültigkeit auch und vielleicht gerade in der Entwicklung unserer Hunderassen.
Wir wollen deshalb einen Blick zurück auf DIE Hunde werfen, denen wir es heute zu verdanken haben, uns überhaupt mit ihren herrlichen "Nachfahren" beschäftigen zu können: DIE HARZER KUHHUNDE !

Ich danke an dieser Stelle ganz herzlich Ulrike B., die unermüdlich an der Aufdeckung der Geschichte dieser Hunde, insbesondere, was altes Bildmaterial und Augenzeugen angeht, gearbeitet hat und mir die folgenden Dokumentarbilder freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat ! Besten Dank dafür, Ulrike !



Nach oben

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


Nach oben

Nach eingehender Betrachtung der Bilder müssen uns einige Fragen beschäftigen auf die ich gerne (zu gerne) eine Antwort wüsste:

1.) Die Hunde auf den ältesten Fotos: Sind das wirklich Hunde von dem TYP, den wir als Ostdeutschen Hütehund bezeichnen wollen ?

2.) Liegt es nicht doch näher, diese Hunde (die vom älteren Typus - also die kurzhaarigen und die vom starkknochig- eher großrahmigen Körperbau) eher den "KUHHUNDEN", wie sie im Siegerland oder dem angrenzenden Westerwald gebräuchlich waren, zuzuordnen ?
Es gibt jedenfalls sehr starke Parallelen zu den Hunden, die in dem Buch über die Hudewirtschaft im Siegerland abgebildet sind.

3.) Ist der Ostdeutsche wirklich vom Typ und von der Hüteweise her ein KUHhütehund (also mehr der Treibhundtyp) ?

4.) Ist es nicht auffällig, daß Gelbbacken und Schwarze auf den Bildern fehlen ?
(Traditionsbedingte Farbangleichung der Hunde an's Hütevieh ?)


Es wäre in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung, analoge Bilder von Hunden an SCHAFherden und im Flachland zu sehen! Meine Vermutung ist, daß wir DORT eher den uns heute "geläufigeren" Hundetyp finden werden - aber wie gesagt, das wäre zunächst einmal nur meine Vermutung !

Vielleicht ergibt sich in der Zukunft die Chance, hier mehr Licht ins Dunkel zu bringen !



Nach oben




Nach oben


....ein wenig Feuer .... ist immer gut !



Nach oben

Hier geht's weiter zu ...

Das huetefuchs-Rudel
Jugendzeit
Fotos
Licht und Schatten
Zum Gedenken....
Das Alter (ab Sept. 2008)
Ondra (15.6.1997-14.7.2009)
Die spezielle Problematik der Altd. Hütehunde
"Rettet die Altdeutschen Hütehunde"!
Special: "Herdenschutzhunde"
Zur Geschichte der Schafwirtschaft
Wie geht Hundezucht ? (SATIRE)
Die Zucht Altdeutscher Hütehunde
Zuchtempfehlungen
Der Deutsche Schäferhund
Zur Geschichte des DSH
Problem: Schutzhund
Altdeutsche Hütehunde
Tips, Hinweise, Links, Impressum
Lustiges
Virtuelle Hundewiese
Gästebuch
Hinweise zu huetefuchs.de
Die IGMH
Zuchtordnung
Ordnung zur Registrierung
Regelung der Gesundheitsprüfung
Rassebeschreibung
Wissenswertes
Neues von huetefuchs (ab 2009)



Nach oben

Counter

Nach oben