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Das huetefuchs-Rudel

wo wohnt huetefuchs...?




Hier... : Niedersachsen - Landkreis Harburg - Gemeinde Wenzendorf
Unser Revier ist ca. 3600 qm groß und liegt in einem Waldgebiet nahe der Gemeinde Hollenstedt an der Autobahn A1.
Mit dem Hausbau wurde im Winter 1998 unter fleißiger Mithilfe von Candy und Ondra begonnen. Eine Woche nach dem Einzug kam dann Lara am 5. Juni 1999 dazu, gerade noch rechtzeitig, um beim Fliesenlegen und der Gartengestaltung zu "helfen".



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"Home" of huetefuchs Candy und Lara im Garten



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wie wir zu Lara kamen

Wie der "Zufall" -(gibt es den wirklich?)- es wollte:

In der Zeit bis 1999 ging mehrfach der Ruf durch die deutsche Hundepresse :"Rettet die altdeutschen Hütehunde !" Artikel und Bilder dieser nahezu vergessenen reinen Arbeitstiere weckten das Interesse vieler Hundefreunde. Zur "Rettung" dieses alten, ursprünglichen deutschen Kulturgutes wollten natürlich viele beitragen. Es entstand wirtschaftlich gesprochen eine große Nachfrage nach einem offenbar selten gewordenen Gut.

Bereits 1989 hatte sich in den Reihen der Schäfer die Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde (AAH) gegründet, mit dem Ziel, die noch vorhandenen Bestände der Altdeutschen planmäßig zu züchten, um sie für künftige Schäfergenerationen gebrauchsfähig zu erhalten, ohne dabei Wert auf äußere Standards zu legen.

Zur Erfassung und genetischen Zuordnung der Hunde wurde erstmals ein Zuchtbuch aufgelegt und im Laufe der Zeit "sickerten" mehr und mehr Altdeutsche aus ehemaliger Schäferhand in Privathaushalte ein. Zum erstenmal in Ihrer langen Geschichte wurden die jetzt "arbeitslos" gewordenen Herdenhelfer auch hier und da privat gezüchtet und damit überhaupt erst der Öffentlichkeit bekannt. -

Welcher Redakteur einer Hundezeitschrift hätte sich auch wohl in einen nicht gerade wohlriechenden Schafpferch begeben, um dort über fast vergessene Hunde zu recherchieren?-

Die in langen Geschlechterreihen genetisch gefestigten Wesensmerkmale der Hunde, ihre (auch gegenüber anderen Rassen) äußerst hohe "geistige" Präsenz, sowie Mut, Wachsamkeit, Beweglichkeit und hohe Intelligenz machen sie beruflich, wie privat hoch attraktiv. Es ist daher verständlich und außerdem biologisch notwendig, sie begrenzt auch in Privathand zu züchten; ich sage dies ohne eigenes Interesse - ich bin kein Züchter.
Meines Erachtens sollte man sich aber zu einer Reinzucht der Schläge verständigen und die unnötige weitere Vermischung untereinander möglichst vermeiden (Ausnahmeproblematik bei Tiger/Merle-Faktor s. dazu www.hundezeitung.de/hundekunde/merle.htm). -->(Mehr dazu in einer neuen Ausgabe von huetefuchs.de!)

Anmerkung: ("Schläge" nennt man die verschiedenen Rasseausprägungen der Altdeutschen ; es gibt unter anderem : "Schwarze", "Rote" (= Fuchs, Harzer Fuchs, Siegerländer Fuchs, Westerwälder Fuchs/Kuhhund), "Gelbbacke" , "Tiger"; zum Teil wird gar noch nach ost-/nordeutschen und süddeutschen Variationen unterschieden).(Aufzählung nicht vollständig: zu "Schafpudel"...etc. verweise ich auf die Webseite der AAH (www.altdeutschehuetehunde.de), wir wollen uns hier auf die spitztypischen Langstockhaarhunde beschränken).

Unsere Lara, die Namensgeberin von huetefuchs, ist ein "Produkt" oben skizzierter Privatzucht und das im besten Sinne! (Dazu mehr weiter hinten >Jugendzeit !)

Ach ja... der "Zufall" (s.o.) : Ich hatte das "Rettet die Altdeutschen Hütehunde!" noch im Ohr und ein Zeitschriften-Titelbild vor Augen, als wir 1999 auf der Suche nach den auf dem Foto (s. oben) abgebildeten hölzernen Pferdeköpfen für den Hausgiebel "zufällig" am schwarzen Brett eines Reiterzubehör-Geschäftes vorbeikamen.- Dort hing eine kleine Bildanzeige mit einem Foto von Liza (Laras Mutter) und Welpen.... Das Weitere überlasse ich Ihrer Phantasie. Wie sich aber viel später herausstellte, war der Hund auf meinem imaginären Titelbild in Wirklichkeit eine Hündin und ...Laras Oma.

Zufall...?



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huetefuchs...das sind wir:

Um Ihnen die Einschätzung von Gesagtem - oder auch nicht Gesagtem - ein wenig zu erleichtern, stelle ich Ihnen hier die "Hauptakteure" von huetefuchs kurz vor. Dieses Unterfangen ist nicht ganz einfach, deshalb benutze ich hier zum Teil "menschliche Kategorien", um die Charaktere der Hunde verständlicher werden zu lassen.
Innerhalb des (Hunde-)Rudels herrscht zur Zeit eine "seltsame Balance" und ehrlich gesagt, verstehe ich noch immer nicht ganz, wie und aufgrund welcher speziellen Fähigkeiten Candy immer (noch?) die Chefin ist. Menschlich gesprochen, müsste man sie als total "antiautoritär" bezeichnen. Optisch wirkt sie zwar durch ihre Größe (ähnlich wie ein Schlachtschiff neben zwei Schnellbooten), sie ist aber weder die schnellste, noch die stärkste. Vermuten kann ich deshalb nur, daß ihr Rang sich noch aus Jugendtagen "herübergerettet" hat. Sie war die erste und hatte bereits ihre Stellung mir gegenüber gefestigt, die beiden anderen kamen neu hinzu und passten sich dem Gegebenen ihrem Wesen gemäß an. Ein wirklich "hartes Durchgreifen" ihrerseits habe ich eigentlich nie erlebt.
Dreimal in der bisherigen Rudelgeschichte gab es richtige und sehr ernste Versuche, die Chefin "vom Thron zu stoßen".

Ich möchte auf das Leben in der Meute in einer späteren Ergänzung von huetefuchs noch genauer eingehen, deshalb hier nur soviel: Was ich oben so harmlos als Thronrevolte bezeichnet habe, waren, wenn ich das recht einschätze, in Wirklichkeit Versuche, die Chefin real zu beseitigen. Sie spielten sich alle im Frühling ab (jeweils 1 mal pro Jahr) und standen im direkten Zusammenhang mit der Läufigkeit. (Manchmal sind alle fast gleichzeitig läufig und besonders "anfällig" für Dominanzprobleme). Auffällig ist, ich war jedesmal in unmittelbarer Nähe, konnte den Auslöser der blitzartig ausgeführten Attacken jedoch nicht erkennen.

Da ich nicht vorhatte, den Folgen des Naturgesetzes, daß der Stärkere gewinnt, "live" zuzusehen, habe ich (,auch wegen möglicher medizinischer Folgekosten,) eingegriffen und die Streit"hühner" getrennt, was zugegebenermaßen nicht einfach war; dabei wurde ich nicht ein einzigesmal selbst gebissen, was ich den dreien hoch anrechne. Ondras Nase mußte jedoch bereits zweimal mit Klammern wieder "in Form" gebracht werden.

Interessant ist, Hunde sind in keiner Weise nachtragend (!!), bereits Minuten nach so einer Sache liegen wieder alle friedlich nebeneinander, als ob nie etwas gewesen sei. Insofern habe ich also auch "ein wenig" dazu beigetragen, daß die Rangverhältnisse so blieben, wie sie sind. - Lara schloss sich übrigens in den drei skizzierten Streitfällen instinktiv der Seite an, die Ihr im "Siegesfall" die Rudelführung gebracht hätte, im Vergleich zu Ondra ist sie die weitaus Dominantere. - Ondras sehr ausgeprägte Unterordnungsbereitschaft wäre ihr sicher zum Schicksal geworden und einen ernsten Streit zwischen diesen beiden möchte ich wirklich nicht erleben; da ist es schon besser, wenn das "Schlachtschiff" an der Spitze bleibt.



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Candy vom Delmenhorster Wappen Hündin (D.S.V. Nr.: 970409); Alter 8 1/2 Jahre (geb. 22. April 1997); Deutscher Schäferhund (Langstockhaar /auch altdeutscher Schäferhund genannt); Beruf : Rudelchefin im gehobenen Dienst; Motto: "Nur nichts überstürzen !" (Ausnahme Futter); Hobbys : Dösen ... - und ..... dösen ....und -.: Man glaubt es kaum .... schwimmen ! Lieblingsspiel : "Such den Ball !" (Ein kleiner Gummiball auf 3600 Quadratmetern Grundstück oder in der Garage versteckt ;Suchzeit ca. 3-4 Minuten!) Lieblingsfutter : Egal , alles was kommt; was über ist, wird eingegraben (vor allem Kauknochen - sehr zur Freude von Ondra); Abneigung gegen: Leine; Befehlston; Hundeplätze aller Art; Angst vor : Sturm.



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Candy ist

Kurz gesagt : Ein ruhiger, gutmütiger, berechenbarer, manchmal etwas schwerfälliger Hund, der von sich aus nahezu keine Fehler macht, auch in Situationen, die er nicht kennt. Kein Unterordnungstyp; ruht in sich selbst. Absolutes "Nasentier". Vom Wesen her eher ein Bernhardiner.



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Ondra vom Lohbrüggerland (genannt Onni) Hündin (SZ Nr. 1993904); Alter 8 1/2 Jahre (geb. 15. Juni 1997); Deutscher Schäferhund (Stockhaar); Beruf : "Nr. 2" ; Zeitsoldatin (stellv. Chefin - glaubt sie zumindest); Motto : "Chef, kann ich noch was für Dich tun ?" + "Wann kommt endlich der "böse Mann"??"; Hobbys : Viel und schnell essen ; betteln ; den Zaun im Auge behalten; Lieblingsspiel : wie Candy + Quietschetiere zum Schweigen bringen; Lieblingsfutter : alles, Hauptsache viel und davon am besten gleich 2 Sack; Abneigung gegen: Wasser (Baden nur Herrchen zuliebe); Angst vor : ---



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Ondra ist

Kurz gesagt: Ein sehr ernsthafter, wachsamer, aufmerksamer Hund, der "gefallen"will; als Einzelhund sicher gut in "Unterordnung". Typisches Schäferhundwesen mit blindem Vertrauen in seine Menschen. Manchmal etwas rüpelhaft. Hält den rudelinternen Rekord in Tierarztbesuchen.
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Ondra ist nicht mehr bei uns , sie starb am 14. Juli 2009. Einzelheiten können in meinem Forum nachgelesen werden:
http://huetefuchs.kostenloses-forum.be/huetefuchs-beitrag2557.html
http://huetefuchs.kostenloses-forum.be/huetefuchs-beitrag2558.html



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Lara vom Ohfeld Hündin (AAH 99-045); Alter 6 1/2 Jahre (geb. 14. März 1999); Altdeutscher Hütehund /"Roter" (Harzer Fuchs); Beruf : Clown (mit höheren Ambitionen); Türsteher; "Assistentin der Geschäftsleitung"; Schmusebacke. Motto : "Wo ich bin, ist v o r n e !" (Ausnahme Futter) + "Geh weg, das ist mein Herrchen!" Hobbys : Wache stehen ; schwimmen ; Diät halten; Herrchen "hüten". Lieblingsspiel : Auf Bäume klettern (springen) ; mit Quietschtieren spielen bevor Ondra zugeschlagen hat; auf keinen Fall Suchspiele. Lieblingsfutter : nicht egal -> Hauptsache FLEISCH , RINTI (Dose) + Markusmühle Naturnah-Hundefutter; Leberwurst; gerne auch mal 0-Diät! Abneigung gegen: Alles was Herrchen zu nahe kommt und ...Katzen. Angst vor : Gewitter und Silvesterknallerei.



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Lara ist

Kurz gesagt : Der aufmerksamste, selbständigste, und wachsamste der drei. Sehr verspielt und Nähe suchend, eifersüchtig. Unbestechlich. - Mißtraut Lara einem Menschen, hat sie meistens recht. Ein Stimmungsbarometer auf 4 Pfoten.
Absolutes "Augentier", beobachtet sehr genau. Weiß nach Wochen noch, was mit einem (beiläufigen) Wort oder Satz gemeint war.



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Der Autor von huetefuchs.de (Aufnahme ca. 1959/60 Mensch, (Alter 50+); Ex-BW-Fallschirmjäger (SAZ); Studium ev.Theologie u. Altorientalistik; jetzt Hausmann; Hundebeobachter und "Privatgärtner". Motto: "Sag, was Du denkst - und denk, was Du sagst"! Hobbys: Hunde; Garten; Fotografieren; PC; Archäologie... Liebligsfutter: eher wie Candy, Pizza (nur ohne Eingraben) Abneigung gegen: Angsthasen und Intoleranz (hängt oft zusammen) und übertriebenen Ehrgeiz (dto.); Angst vor : kaum etwas, außer schwerer Krankheit



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Anekdote: Erster Schäferkontakt

Eine kleine Anekdote zu Beginn, die mein Bild vom "Schäfer" maßgeblich geprägt hat: Kurz nachdem das obige Foto gemacht wurde, habe ich mir den linken Unterarm gebrochen. Meine Eltern brachten mich daraufhin sofort - nein , nicht zu einem Arzt, sondern zu einem alten Schäfer im Hessischen (,ein sehr beeindruckender, gütiger alter Mann mit Bart), der für seine Heilkünste bekannt war. - Der sah sich die Sache an, befühlte den Bruch und richtete Elle und Speiche wieder aus. Er schickte uns dann -(ich mit Arm in einer Schlinge)- ins Krankenhaus, damit ich dort einen Gipsverband bekäme. - Der Arzt im KH traute der Sache nicht so recht, machte ein Röntgenbild und fragte, wer den Bruch so fachgerecht versorgt habe, besser hätte man es im Krankenhaus auch nicht gekonnt. - Ohne irgendwie nochmals Hand anzulegen, bekam ich einen dicken Gips und alles war gut. Der Arm hat nie wieder Probleme gemacht. - Ich war beeindruckt und bin es noch heute.

Sicher, ich weiß auch, daß das Schäferhandwerk ein harter und nicht immer romantischer Beruf ist, aber es gibt auch diesen Aspekt!
Der gute Hirte sorgt eben für seine Schafe - in dem Fall ... für mich.
(...Schade nur, daß ich damals nicht nachgesehen habe, ob und welche Hunde da ums Haus liefen...)



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