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Licht und Schatten

Unser Leben währet siebzig Jahre ... (Ps 90,10)



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Wie das Rudel so langsam "in die Jahre kommt"...

Diesen Abschnitt beginne ich am 16. Mai 2006 : Die beiden Schäferhunde sind jetzt schon 9 Jahre alt und Lara, die Füchsin ist 7.

Realistisch und von der durchschnittlichen Lebenserwartung her betrachtet, hat damit für die beiden "Großen" bereits ihr letztes Lebensdrittel begonnen; Lara steht voll in der zweiten Lebenshälfte.
WENN .... JA , WENN ALLES GUT GEHT !

Dieser Abschnitt soll der Beginn einer Aufzeichnung des zukünftigen Lebensweges der drei sein. Bewußt bin ich mir dabei der Tatsache, daß diese Aufzeichnung, sofern es MIR SELBST vergönnt ist, sie zu vollenden, in allen Fällen ein trauriges Ende nehmen wird.

Abseits vom "Rummel" auf den Hundetrainingsplätzen aller "Schattierungen" , die ich gerne ein wenig ketzerisch auch als Spielplätze der Eitelkeiten und des Ehrgeizes der Hundehalter bezeichne, wollen wir gemeinsam den Weg weiter und zu Ende gehen, der in Welpentagen so fröhlich und lustig begann.
Diese Tage sind vorbei und glücklich derjenige, der sie ihnen in dieser Weise ermöglichte.

Wir wollen aber nicht zurück schauen, sondern nach vorne und uns bewußt machen, daß der "Lebensmotor" auch des agilsten Hundes irgendwann an seine Leistungsgrenzen stößt, die ihm spätestens das Alter, - also die Natur selber - setzt. Wer schon einmal das Glück hatte, mit einem wirklich alten Hund zusammenzuleben, weiß, daß auch diese Zeit ihren ganz besonderen Reiz hat.

An die Stelle fröhlich aufgewirbelten Welpengetobes tritt nach und nach ein vertrautes, einander stets zugewendetes "Aufeinander-Bezogensein", ähnlich einem miteinander alt gewordenen Ehepaar. Kleinste Gesten genügen schon, um diese Art von "Zu-Traulichkeit" wachzurufen und das im Hund als ältestem Haustier des Menschen manifestierte Urvertrauen in uns sicht- und fühlbar werden zu lassen.

Hoffen wir also, daß uns noch ein wenig Zeit für die Dokumentation dieses in unser aller Leben hochbedeutsamen, weil letztendlich abschließenden Lebensabschnittes bleibt!

*****************************

Im Abschnitt über die Jugend unserer Hunde habe ich die drei jeweils gesondert betrachtet, um jedes Individuum ausreichend würdigen zu können. -
Das will ich hier anders machen und werde deshalb, auch um die Einheit des Rudels miteinzubeziehen, die Ereignisse in loser Folge, so, wie sie geschehen, auf uns einwirken lassen, indem ich sie so emotionsfrei wie möglich schildere. - Dies wird mit Sicherheit nicht einfach, denn auch ich bin ein Teil des Ganzen - . .. UND - sie werden staunen : ICH halte mich keineswegs für den Wichtigsten!
Im Vorteil bin ich nur deshalb, weil ich Futtersäcke herbeitragen und Dosen öffnen kann.

In diesem Sinne wünsche ich besinnliche Lektüre dessen, was kommt ....und
BLEIBEN SIE UNS GEWOGEN !

Ihr huetefuchs-Rudel



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Kleine Bestandsaufnahme 16. Mai 2006

Die größten Sorgen macht uns gegenwärtig Lara. Beim abendlichen "Knuddeln" am Sonntag fiel mir sofort eine kleine etwa knapp-erbsengroße Verdickung unter dem Bauch in der Nähe einer Zitze auf, die sich nicht etwa als Zecke herausstellte.

Als Hundehalter sollte man da sofort (!!) und ohne großen Zeitverzug handeln und den Tierarzt aufsuchen.
Diese "Knubbel" sind in 99% der Fälle Gesäugetumore und sollten, - jedenfalls nach meinem Dafürhalten -, entfernt werden.

Wir haben damit nun schon einige Erfahrung - Ondra hatte 2005 das gleiche Problem und wurde operiert. Und auch unsere kleine Pelle musste das Ganze zweimal über sich ergehen lassen (gestorben ist sie letztendlich nicht daran!)

Ich sage mal kurz und knapp, was ich darüber weiß und wie ich die Lage einschätze:
Gesäugetumore entstehen in der Mehrzahl der Fälle aufgrund von erblichen Dispositionen d.h. Veranlagungen. Sie treten vor allem (natürlich) bei Hündinnen auf und zwar besonders oft im Zuge der Läufigkeit (meist kurz darauf). -
Begünstigt durch den von der erhöhten Hormonausschüttung in den Körper hervorgerufenen Durchblutungsschub auch im Gesäuge erfahren auch die auf Wucherung angelegten Krebszellen einen deutlichen Wachstumsschub.

Die Wachstumsgeschwindigkeit der Gewebeknoten ist unterschiedlich, manche wachsen ganz langsam oder verkapseln sich gar, andere wachsen rasend schnell heran und erreichen beachtliche Größe. (Pelle hatte einen von der Größe eines Hühnerei's).
Lara wurde vor kurzem bei der letzten Impfung noch gründlich abgetastet - ohne Befund! Der Tumor ist also seitdem herangewachsen. Er lässt sich ganz leicht unter der Haut verschieben, ist also nicht mit dem Untergewebe verwachsen - das ist schon mal gut im Blick auf seine Entfernung.
Grundsätzlich scheint zu gelten: Je weiter hinten am Hund (also etwa zwischen den Hinterbeinen) der Tumor sitzt, desto gefährlicher ist er. Bei Ondra saß er natürlich genau da !
Das hängt damit zusammen, daß diese Gesäugepartie am Ergiebigsten Milch produzieren muss im Falle einer Schwangerschaft und demzufolge auch am besten durchblutet ist - ein ideales Wachstumsmilieu auch für Wucherungen aller Art!
Bei Lara sitzt der Knoten weiter vorne - direkt hinter den Vorderläufen.

Auf Anraten der Tierärztin sollte gleichzeitig auch eine Kastration durchgeführt werden, um die hormonell bedingten Durchblutungsschübe zu Zeiten der Läufigkeiten zu unterbinden.

**********
Candy, die Chefin, ist bisher von den Tumoren verschont geblieben - sie wird auch nicht scheinträchtig nach den Läufigkeiten, wie es z.B. bei Ondra "an der Regel" ist.
Jedoch lässt sich auch bei ihr das Alter von 9 Jahren nicht mehr wegleugnen; ihre Hüfte macht mir Sorgen.
In unser Auto mit relativ hoher Ladekante springt sie nur noch höchst ungern selbst hinein. Sie stellt sich mit den Vorderbeinen auf die Kante und lässt sich von mir dann hinten hochheben.
Dauernde Schmerzen scheint sie aber (noch) nicht zu haben. Wir müssen allerdings über kurz oder lang darauf gefasst sein.

Zur Sicherheit und eigenen "Beruhigung" bekommt sie (und auch Ondra) LUPOSAN ins Futter (enth. Muschelextrakt). Ich bilde mir ein, daß das hilft. Außerdem gibts oft je ein Blatt aufgelöste (glibberige) Gelatine für die drei (ebenfalls im Futter). Das war ein Tip der Tierärztin - und sogar Lara, die sonst sehr wählerisch ist, nimmt das gerne !

Ondra wird allwöchentlich auf wiederkehrende Tochtergeschwulste abgetastet - bisher ist alles OK.
Wollen wir hoffen, daß das so bleibt.

***********

Ja, liebe Leser, Sie sehen : Krankheit und Beschwerden gehören zum Leben dazu - vor allem im Alter.
Was man von Hunden lernen kann, will ich auch nicht verschweigen : Das ist nämlich das Ertragen dieser Beschwerlichkeiten in WÜRDE - und zwar in der Würde, die in uns allen als Naturwesen angelegt ist.
Insofern betrachte ich die menschliche Fähigkeit zur Selbstreflexion keinesfalls allein als Positivum - nein, sie ist in meinen Augen auch ein Teil des Preises, den wir für unsere Naturentfremdung im Laufe unserer kulturellen "Fortentwicklung" zu zahlen haben.
Denken Sie mal darüber nach ! Es lohnt sich !





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Lara - am Tag der Diagnose (15.05.2006) Ich beneide sie um die "Gnade fehlender Selbstreflexion" in Bezug auf die Krankheit! Welches Gesicht würde ICH wohl machen an so einem Tag ?



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... wirklich ...? Hoffentlich führen die Einsparungen im menschlichen "Gesundheitswesen" nicht dazu, daß uns OP-Termine auch auf solchen Zetteln mitgeteilt werden ...! Ich rechne mit Allem !



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Heute, am 24. Mai 2006....


....öffnete sich die Tür zur OP... 



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Vorher noch ein kleiner Spaziergang...




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...dann das Wartezimmer




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nach der Einleitungsspritze der Narkose...


... schlaf gut, kleine Lara... und vor allem : Werd wieder wach !!



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Ja und dann ...

kommt die wohl schlimmste Zeit für jeden Hundehalter : WARTEN....

Denn Dabeisein während der OP ist meist nicht möglich, einen hochsterilen Bereich darf natürlich nicht jeder betreten.
Obwohl es mich gereizt und sicher auch herausgefordert hätte.

Vielleicht ist es aber auch besser so, mögliche "Ohnmachtswiederbelebungsmaßnahmen" durch das Tierarzt-Personal sind mir so jedenfalls erspart geblieben.



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Dieses Warten ist übrigens....


..eine gute Gelegenheit, um für die nötigen Glücksbringer "zu sorgen" - was ich, wie man sieht, auch wahrgenommen habe ! Ein bischen "Hardware" kann, was das Glück angeht, NIE SCHADEN !



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Die Dauer der Operation,

die wie mit der Tieräztin abgesprochen, die Kastration -(also die Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke)- UND die Entfernung des Tumors -(dabei wird auch die betreffende Zitze mitentfernt)- umfassen sollte, belief sich auf eine gute dreiviertel Stunde.



Kleiner Rat an alle, die so etwas noch nicht kennen:
In aller Regel weiß man vorher, wielange eine OP dauert. Die Tiere sind danach - anders als bei vielen Operationen am Menschen - meist sofort wieder "lauffähig" !
Man tut als Hundehalter seinem Vierbeiner einen großen Gefallen, wenn man möglichst kurz nach dem Wiederaufwachen zur Stelle ist. Die Praxen sind zwar darauf eingerichtet, Patienten auch eine Weile beispielsweise in Boxen zu "verwahren", besser ist es aber in jedem Fall, gleich wieder für "vertraute Gerüche" zu sorgen.

Gerade bei meinem "Nesthäkchen" und ewigem "Schatten" LARA hatte ich mir vorgenommen, besonders pünktlich zu sein, was auch geklappt hat. So musste sie nicht in eine Box und konnte "aufrechten Hauptes", wenn auch mit hängenden Ohren die Praxis verlassen und den Heimweg antreten.



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Wieder daheim ...


... ob unsereins nach so einer Sache... schon wieder laufen würde ???



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Rudelverhalten

Viele werden sich fragen : Und was "machen" jetzt die andern Beiden ?? Wie gehen sie mit der Kleinen um ?

Nun, darauf war ich ehrlich gesagt, auch gespannt - hatte so meine Vermutungen im Kopf -, die sich voll bestätigt haben.

Zunächst braucht ein frischoperierter Hund mal ein wenig RUHE !! - Es empfiehlt sich wirklich, ihm diese unter allen Umständen ( !! also auch wenn z.B. Kinder im Haushalt leben !!) zu gewährleisten; das was ein Tier (das gilt im Übrigen ebenso für frisch ins Haus gekommene WELPEN) jetzt am wenigsten gebrauchen kann, ist Lautstärke und damit verbunden, Stress !!

Ich gebe Ihnen mal einen Rat auch im Blick auf unser huetefuchs-FORUM (!) : Behandeln Sie Ihren Patienten einfach so, als sei er IHR KIND, was gerade im Krankenhaus aus einer Narkose erwachen würde !!! - JA , Sie lesen richtig, es ist keine Schande, sondern vielmehr ein Zeichen von Ehrfurcht, ein Tier in einer Situation, in die SIE es gebracht haben, adäquat zu versorgen. Ich gehe noch weiter und sage: Das Tier hat (gerade jetzt) ein RECHT AUF RUHE !
Ich habe zwar keine Kinder, aber dies wäre eine gute Gelegenheit, IHRES dementsprechend zu sensibilisieren !

Zurück zum Rudel...
Nach einer angemessenen Zeit der Ruhe und einigen Schlückchen Wasser (Durstgefühl nach Narkose ist normal) gings raus in den Garten, wo Candy schon auf uns gewartet hatte. Wie es so Ihre Art ist, kam sie ganz langsam heran und beschnupperte die Kleine ganz ausgiebig - vor allem dort, wo die beiden OP-Schnitte sitzen. Lara zeigt Unterlegenheit, die in der Großen sofort Ihren Bemutterungsinstinkt freisetzt; wenn sie gekonnt hätte, wäre Ihr "Arm" auf der Schulter der Kleinen gelegen.
Ganz langsam sind wir drei dann wieder ins Haus gewandert, wo sich mittlerweile unser "Rumtreiber" Ondra eingefunden hatte - deutlich Unterlegenheit (!!) demonstrierend (angelegte Ohren & gesenkter Kopf & klein machen) . Selbst in der gegenwärtigen OP-Schwäche gilt offenbar noch das, was ich schon seit längerem beobachtet habe: Onni hat einen "Riesenrespekt" vor Lara - und Die findet es "ganz cool", wenn die Große Graue vor Ihr kuscht.
Erst nach ein paar Sekunden im "Habt Acht!!" durfte sich dann auch die Graue ein geruchliches Bild der Lage verschaffen - aber nur ganz kurz !

Das ganze Rudel folgte mir dann einen Stock höher (Lara wurde erstmal getragen); schließlich steht da der huetefuchs-PC. Außerdem gibt's da das Schlafzimmer mit zwei geräumigen "Hundekörbchen" (in die durchaus auch ein Mensch passen würde) ....und ..... ein ganz, ganz GROSSES "KÖRBCHEN" für die Zweibeiner des Hauses - inclusive LARA !

Und damit ist ein OUTING ... unumgänglich : JA - DARF DENN EIN HUND INS BETT ??? -
Wollen Sie meine private Antwort hören ? OK : "WENN ER WILL - JA, NATÜRLICH !" -

Dazu Folgendes: Natürlich MUSS ein Hund nicht ins Bett dürfen; seien Sie also froh und glücklich, wenn er gar kein Interesse daran zeigt (obwohl ich dazu auch ein paar Hintergedanken hätte..)! -
Ebensonatürlich darf ein Hund NICHT INS BETT bei bestehenden Allergien oder Asthma (etc.) - das versteht sich von selbst.
Ehrlich gesagt, würde ich auch keine Hunde zu (kleinen) Kindern ins Bett lassen und zwar wegen der Gefahr wandernder Zecken von Frühjahr bis Herbst. (Übrigens ist die Ansteckungsgefahr bei den Herbstzecken größer als im Frühjahr!)
Was alles andere angeht, sehe ich keine Notwendigkeit, aus dieser Frage eine Weltanschauung zu machen; das muss jeder Hundehalter/in mit sich, dem jeweiligen Lebensgefärten und dem Hund ausmachen - und das ist auch gut so !

Weiter im Text ...
Nach der Beantwortung einiger Mails fing Lara an Ihre "Wunden zu lecken", wie man so schön sagt.- Wie unsere Tierärztin, bin ich übrigens auch ein absoluter Gegner davon, alle möglichen Wunden gleich meterweise mit Verbänden aller Art zu umwickeln. - Frische Luft (Zirkulation) ist das beste Heilmittel - die Wunden trocknen viel schneller ab, was Keime verhindert und heilen besser. Also nicht alles gleich bandagieren und mit irgendwelchen Sälbchen behandeln - und schon gar nicht in Eigenregie, sondern immer in Absprache mit Ihrem Tierarzt.

Damit sie sich nicht ganz so "verloren" vorkommt, habe ich Lara also auf IHREN Platz am Fußende des Betts gelegt, wo sie sich bald "einkringelte" und zu ruhen anfing. Candy, sonst ein eher seltener Gast dieses Ortes (sie schläft im Körbchen direkt an meiner Seite) legte sich sofort dazu - genau wie sie es 2005 bei Onni's Operation auch tat. - Erstaunlich !



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"Schwester" Candy im Einsatz ! 



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Zur Operation an sich ...

Nach Aussage unserer Tierärztin ist alles GUT verlaufen, die Kastration war insofern richtig, als sich an der Gebärmutter einige "Auffälligkeiten" gezeigt haben. Besser so, als eine schleichende Entzündung im Hund zu belassen.

Die Entscheidung war also richtig !!

Nicht, um Sie als Leser zu schockieren, sondern um zu zeigen, was es heißt, einen Tumor zu entfernen oder eine Hündin zu "kastrieren", zeige ich Ihnen jetzt noch 4 Fotos. Die ersten beiden zeigen die jeweiligen OP-Schnitte im vernähten Zustand und sollten für jeden Hundehalter "ertragbar" sein.
Es folgen dann aber noch 2 Bilder, die die bei Lara entfernten Gewebeteile zeigen. Diese Fotos sind für in dieser Beziehung empfindsame Menschen vielleicht etwas zu "blutig". - Ich finde aber, es gehört dazu, nicht nur zu "theoretisieren", sondern der Natur quasi "ins Auge zu schauen".

Sollten Sie also kein Blut sehen können - wieso auch immer - so klicken Sie bitte den folgenden LINK N I C H T AN !!

4 Bilder ! (blutig)



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Tagesbericht 26. Mai 2006

Die OP-Wunden sehen in Form und Farbe völlig normal aus - keine Rötungen, die auf entzündliche Prozesse hindeuten würden.



Aufgrund der direkten Gewebeentnahme sieht ist der Gesäugeschnitt noch etwas geschwollen. Hier kann sich auch noch ein Bluterguss bilden; das ist aber ebenfalls völlig normal.

Die hintere sehr kleine (!) Narbe der Kastration verheilt schneller, wie es den Eindruck hat.





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Hier die Kastrations-Narbe (26.5.06) 



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Und hier die Stelle, wo der kleine Tumor saß... ... man erkennt, daß "Fräulein" Lara da schon mit der Zunge dran war ! - Das müssen wir jetzt verhindern.



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28. Mai 2006 Lara trägt blau ...


...aber nicht weil's so kalt ist, sondern damit sie die OP-Nähte nicht mit der Zunge oder ihren Krallen erreichen kann.



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Hund trägt T-Shirt...

... eine gute Methode, um zu verhindern, daß Hunde sich selbst die Operationsfäden ziehen.

Natürlich läuft Lara nicht ganztägig "in bleu" ... nur eben dann, wenn man nicht sofort direkt auf sie einwirken kann (z.B. nachts).
Was mich wundert, ist, daß es sie überhaupt nicht zu stören scheint - das hätte ich mir "dramatischer" vorgestellt.
(Vielen Dank an Sandra für die "Anleitung", wie man dem Hund "korrekt" dieses Kleidungsstück anzieht !)

Der Tierarztbesuch gestern (27. Mai 06) verlief erfreulich - Lara hat noch eine kleine Spritze mit Antibiotika bekommen. Die Wunden verheilen gut bis sehr gut. Die Fäden können voraussichtlich am kommenden Freitag gezogen werden.



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"Schwester Candy" ... immer noch im "Einsatz" ....



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In der Folge zeige ich einige Bilder aus den letzten Jahren ; Lara hatte aus menschlicher Sicht das große Glück , einige Verwandte zu treffen und musste im April 2010 wieder operiert werden.



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Laras Schwester Laska


Laska vom Ohfeld zufällig beim Hüten in Schneverdingen am 6. 9. 2009 getroffen ....



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"Tante" Elischka eine Wurfschwester von Laras Muter (Liza) - getroffen hier am 17. 10. 2009 - später noch öfter. - Elischka ist leider in hohem Alter am 6. Sept. 2010 gestorben. Die beiden waren sich verhaltensmäßig sehr ähnlich.



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Tante Elischka

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Kolja

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Kolja - ein Halbbruder von Lara (1 Bild zeigt Kollegin Lissie)

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"Papa" Troll getoffen am 29. 12. 2009 - am 9. Februar 2010 ist er leider für immer gegangen. Wir haben uns sehr gefreut, ihn nach so langen Jahren noch einmal sehen zu dürfen.



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Papa Troll

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KALLE


Kalle hält Einzug (28. März 2010) 



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.... unbegründete Zweifel

Die rasche Entscheidung, nach Candys Tod am 20. März schon eine Woche später einen neuen Hund ins Haus zu holen, war nicht ganz einfach. Laras Operationstermin 7. April 2010 stand schon lange fest - ist das wirklich vertretbar, noch VOR der OP einen Welpen ins Haus zu holen ?

Die beiden hatten nur 1 Woche Zeit, sich unbeschwert miteinander bekannt zu machen ...der OP-Tag rückte näher . Im Nachhinein muss ich sagen, hat sich Kalles Anwesenheit positiv (!) auf Laras Befinden nach dem ja nicht unerheblichen Eingriff ausgewirkt.
Erhofft und gewünscht hatten wir uns diesen Effekt, um so schöner, dass er dann auch wirklich eintrat.


 


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Hier machen wir einen Zeitsprung ins Jahr 2011...


Lara vom Ohfeld mit modischer Kurzhaarfrisur ... Auf Anraten unserer Tierärztin haben wir Lara scheren lassen; so lassen sich Sommertemperaturen für die mittlerweile 12-Jährige wesentlich besser ertragen.



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Mama Liza

Das vorerst letzte Highlight war Laras Wiedersehen mit ihrer 14 järigen Mutter Liza am 1. Mai 2011.
Ob sich Hunde nach so langer Zeit (also etwa 10 Jahre) wirklich wiedererkennen, mag ich zwar gerne glauben, behaupten würde ich es aber nicht. -
Es ist halt unsere in die Situation hineininterpretierte Emotionalität, die solche Begegnungen in erster Linie mit "Inhalt" auflädt. Und trotzdem - ist es schön , zu sehen, was aus denen geworden ist, denen man seinen Hund letztlich verdankt !



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Geriatrisches Vestibularsyndrom

Am 22.Dez. 2011 abends gegen 20.30 Uhr taumelt Lara plötzlich , kann nicht mehr richtig laufen, eine innere Unruhe hat von ihr Besitz ergriffen. - Die Augen "flattern" ... sie übergibt sich mehrfach ....
Bei dieser Symptomatik denkt man unwillkürlich an Schlaganfall ; es gibt aber eine Alternative , das Vestibularsyndrom. Eine genaue Diagnose ist nur über Ausschlussverfahren möglich.

Näheres zum weiteren Krankheitsverlauf s. hier:
http://huetehunde.phpbb8.de/post5351.html#p5351



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